Genießergalerie: Spezialitäten aus Baden-Württemberg
  • Allgäuer Weißlacker g.U.

    Der Allgäuer Weißlacker ist ein würfelförmiger halbfester Schnittkäse ohne Rinde mit weißlicher, lackartiger Schmiere. Die Laibe wiegen circa 1 bis 2 kg und haben eine Kantenlänge zwischen 11 und 13 cm. Er reift 12 bis 15 Monate gleichmäßig durch die ganze Masse mit Bruchlöchern. Der Fettgehalt beträgt i.d.R. 45 % in der Trockenmasse, sein Salzgehalt um 5 %. Die Futtergrundlage für die Kühe der Region zeichnet sich durch eine typisch alpine Flora aus. Der Weißlacker hat einen stark pikanten bis scharfen sowie salzigen Geschmack. Ein königliches Patent für diesen Käse ist für das Jahr 1876 urkundlich belegt. Das geografische Gebiet umfasst die Landkreise Ravensburg und Bodenseekreis sowie den Regierungsbezirk Schwaben.

  • Fränkischer Grünkern g.U.

    Fränkischer Grünkern ist das unreif geerntete und gedarrte Korn des Dinkels (Triticum spelta) . Das den Kern des geografischen Gebiets bildende badische „Bauland“ ist das weltweit bedeutendste traditionelle Anbaugebiet von Grünkern – Früheste historische Erwähnungen des Fränkischen Grünkerns datieren bis ins 17. Jahrhundert. Der Dinkel wird in der beginnenden Teigreife geerntet. Durch anschließendes Darren, traditionell über einem Buchenfeuer, wird er haltbar und erhält sein typisches Aroma. Für die Erzeugung wird ausschließlich Dinkel der Sorte „Bauländer Spelz“ verwendet. Fränkischer Grünkern zeichnet sich durch eine gleichmäßig glasige Struktur und Farbe sowie einen kräftigen, würzigen buchenholzigen Geschmack und ein nussiges Aroma aus.

    Das geografische Gebiet umfasst in Baden-Württemberg die Landkreise Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Landkreise Miltenberg und den Landkreis Würzburg in Bayern.

  • Höri Bülle g.g.A.

    Eintragung als geschützte geografische Angabe am 11.03.2014

    Die Höri Bülle ist eine rote Speisezwiebel, welche seit Jahrhunderten auf der Halbinsel Höri am westlichen Ende des Bodensees angebaut wird. Sie zählt zu den alten Landsorten und wird ausschließlich durch eigene Nachzucht vermehrt. Die Höri Bülle unterscheidet sich von anderen roten Zwiebelarten vor allem durch ihre charakteristische helle rotbraune Farbe und die flache und bauchige Form. Der Geschmack der Höri Bülle ist durch das zarte Aroma und die milde, nicht aufdringliche Schärfe gekennzeichnet. Ihre  weichere Konsistenz macht sie sehr saftig, aber auch druckempfindlich und erfordert besondere Sorgfalt bei der traditionellen Handernte.

    Das geografische Gebiet umfasst die Gemarkungen der Gemeinden Gaienhofen, Moos und Öhningen im baden-württembergischen Landkreis Konstanz, sowie den angrenzenden Ortsteil Bohlingen innerhalb der Stadt Singen (Hohentwiel).

  • Badischer Wein g.U.

    Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung am 1.1.2013

    Aufgrund der geologischen und klimatischen Gegebenheiten lassen sich in Baden vom Terroir geprägte, fruchtige, mineralische Weißweine und stoffige, körperreiche Rotweine mit sortenspezifischer Aromaausprägung produzieren. In Baden stehen die Reben überwiegend auf Vulkanverwitterungsböden und Löß. Hieraus resultiert die besonders intensive Nutzung der Rebsorten der Burgunderfamilie. Über 50 % der Rebfläche in Baden ist mit roten und weißen Rebsorten der Burgundergruppe bestockt. In erster Linie der Blaue Spätburgunder, aber auch der Grauburgunder, Weißburgunder und der Chardonnay. Die Burgundergruppe wird abgerundet durch Auxerrois, St. Laurent und Schwarzriesling. Dazu kommen die Sorten Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner und Gutedel.

    Das geografische Gebiet Baden erstreckt sich über das Gebiet zwischen Bodensee, Oberrheingraben, Bergstraße und Tauberfranken.

  • Württemberger Wein g.U.

    Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung am 1.1.2013

    Die vielen Steillagen mit ihrem extremen trocken-warmen Klima prägen Württemberg auf besondere Weise, so dass hier selbst späte Rebsorten zur Vollreife gelangen. Die Reben in Württemberg stehen vor allem auf Keuper- und Muschelkalkböden. Diese verleihen den Rotweinen Kraft und Körper und den Weißweinen Rasse. In Württemberg dominiert mit rund 70% der Rotweinanbau, außerdem die Rebsorte Riesling. Regionale Rotweinspezialitäten sind sowohl die leichten, herzhaften Trollinger als auch die markanten Lemberger und fruchtigen Weine der Rebsorte Schwarzriesling.

    Das geografische Gebiet erstreckt sich von Weikersheim bis nach Metzingen, östlich von Tübingen, zwischen dem nördlichen Bereich Kocher-Jagst-Tauber entlang dem Neckartal über Heilbronn und Stuttgart bis Tübingen. Ein kleiner Bereich am Bodensee zwischen Friedrichshafen und Lindau ist ebenfalls Bestandteil des abgegrenzten Gebiets.

  • Filderkraut/ Filderspritzkraut g.g.A.

    Das Filderspitzkraut ist eine seltene und geschmackvolle Kohlsorte mit charakteristischer „Spitze“. Die namensgebende Filderebene, auch „Filder“ genannt, breitet sich südlich von Stuttgart auf der Hochebene aus. Die dort vorherrschende einzigartige Bodenstruktur sowie das spezielle Mikroklima bieten ausgezeichnete Wachstumsbedingungen. Die Geschichte des Krautanbaus auf den Fildern reicht lange zurück. Schon vor 500 Jahren beschäftigten sich Mönche des Klosters Denkendorf mit der Züchtung. Viele landwirtschaftliche Betriebe auf den Fildern bauen seit Generationen ihre eigene Spitzkrautsorte an und gewinnen selbst das Saatgut der Landsorte.

    Die geografische Begrenzung bilden im Südosten und Nordosten die Abhänge des Neckartales, im Norden das Nesenbachtal, im Westen und Südwesten die Höhen des Schönbuchwaldes.

  • Weideochse vom Limpurger Rind g.U.

    Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung am 24.09.2013. Das Limpurger Rind ist die älteste noch existierende württembergische Rinderrasse. Die Tiere sind einfarbig gelb mit Abtönungen von hellgelb bis rotgelb. Die Ochsen erreichen eine Kreuzhöhe von über 140 cm und ein Schlachtgewicht von ca. 340 kg bis 450 kg. Beim Weideochsen vom Limpurger Rind handelt es sich um Fleisch aus der Schlachtung von Ochsen und der Zerlegung der Schlachtkörper. Zugelassen sind nur reinrassige Tiere, die im geografischen Gebiet geboren, aufgewachsen, mit Erzeugnissen aus der regionalen Landwirtschaft gefüttert und während der Vegetationsperiode in extensiver, traditioneller Weidehaltung gehalten werden.

    Das geografische Gebiet umfasst die Landkreise Ostalb, Schwäbisch Hall, Hohenlohe, Rems-Murr und Main-Tauber sowie die angrenzenden Gemeinden Wüstenrot, Löwenstein und Hardheim.

  • Schwarzwälder Himbeergeist

    Himbeergeist zählt zu den aromatischsten Geisten, was man vor allem am Geruch feststellen kann.
    Für die Herstellung von Geisten werden zuckerärmere Beeren mit Neutralalkohol angesetzt und nach einer kurzen Zeit der Mazeration gebrannt. Auf 1 Liter Alkohol werden ca.1,5 kg Himbeeren zugesetzt. Bereits 1928 wurde diese Herstellungsart in den Begriffsbestimmungen festgelegt.
    Himbeergeist wird durch Mazeration von unvergorenen Himbeeren in Alkohol und anschließende Destillation gewonnen. Die Bezeichnung Schwarzwälder Himbeergeist darf nur verwendet werden, wenn die Himbeeren aus dem Schwarzwald stammen und der Himbeergeist in einer Brennerei im Schwarzwald gebrannt wurde.

  • Schwarzwälder Williamsbirne

    Der Birnenbrand „Schwarzwälder Williamsbirne“ ist besonders feinfruchtig. Die Birnensorte „Williams Christ“ wächst hervorragend in den klimatischen Bedingungen des Schwarzwaldes.
    Die Bezeichnung Schwarzwälder Williamsbirne  gilt nur, wenn die Birnen im genau festgelegten Gebiet des Schwarzwaldes erzeugt und in einer Brennerei in dieser Region gebrannt wurden
    Der Brenner muss bei der Produktion der Maische sehr große Sorgfalt walten lassen. Reife und saubere Früchte, keine zu hohen Vergärungstemperaturen und sorgfältiges Brennen sind besonders wichtig. Das Resultat ist dann der feine und beliebte Brand aus dieser speziellen Birnensorte „Williams Christ“.
    Der Brand kann im Gegensatz zu anderen Kernobst- oder Steinobstbränden nicht lange gelagert werden, da er sonst  seine feinen Aromastoffe verliert.

  • Schwarzwälder Kirschwasser

    Schwarzwälder Kirschwasser ist ein Destillat, mit einem reinen fruchttypischen Aroma. Sowohl die Rohstoffe, als auch das Kirschwasser selbst müssen im Schwarzwald  produziert worden sein, um als Schwarzwälder Kirschwasser zu gelten.
    Für die Vergärung wird Reinzuchthefe verwendet und die Lagerung kann, je nach Qualität, bis zu 3 Jahre dauern. Der Kirschstiel darf kein Bestandteil der Maische sein, da er unerwünschte Bitterstoffe abgibt.
    Schon der Bischof von Straßburg, Kardinal Armand Gaston de Rohan, hat im Jahre 1726 sämtlichen Einwohnern und bäuerlichen Untertanen des Amtes Oberkirch das Brennen von Kirschen zum Eigengebrauch gestattet. Somit war schon zur damaligen Zeit die Bedeutung des Brennens für die Einnahmen der Landwirte und die Erhaltung einer gepflegten Kulturlandschaft von erheblicher Bedeutung.

  • Schwarzwälder Mirabellenwasser

    Mirabellenwasser hat ein sehr feines fruchtiges Aroma. Eine leichte Bittermandelnote unterstreicht den Geschmack und den Geruch dieses Produktes.
    Mirabellen werden reif eingeschlagen, damit das Mirabellenwasser das volle Aroma in Geruch und Geschmack erreicht. Daher wird ein Mirabellenbaum mehrmals geerntet und nur die reifen Früchte werden eingemaischt.
    Die Früchte müssen im Gebiet des Schwarzwaldes wachsen und dürfen auch nur von Brennereien in dieser Region gebrannt werden. Eine Zuckerung des Mirabellenwassers ist nicht erlaubt und der Brand muss einen Mindestalkoholgehalt von 40 % vol. haben.
    Eine wichtige Rolle beim Anbau spielt die Mirabellensorte „Nancy“, die wie der Name schon vermuten lässt, ursprünglich aus Frankreich stammt. Die Hochstammbäume bilden eine schöne Ergänzung im Landschaftsbild.

  • Schwarzwälder Zwetschgenwasser

    Das Zwetschgenwasser hat eine besonders starke Aromaausprägung, mit einer sehr dezenten Bittermandelnote.
    Unter den zahlreichen Zwetschgensorten  eignen sich  die Hauszwetschge und die Bühler Zwetschge besonders gut für die Herstellung. Die Produktion der Rohstoffe und des Brandes darf ausschließlich im Schwarzwald erfolgen.
    Brände mit geografischer Angabe dürfen nicht gezuckert werden und ziehen ihre Süße und ihr Aroma allein aus den Früchten. Für die Vergärung wird Reinzuchthefe verwendet und die Lagerung kann, je nach Qualität, bis zu 3 Jahre dauern. Zwetschgenwasser kann zur Reifung in Edelstahlbehältern und  im Holzfass gelagert werden. Erreicht man eine feine, nicht zu starke Holznote, harmoniert dies hervorragend mit dem Zwetschgenaroma.

  • Schwarzwälder Schinken g.g.A.

    Eintragung als geschützte geographische Angabe am 24. Januar1997. Der Schwarzwälder Schinken ist ein knochenloser Hinterschinken – zugeschnitten, roh und geräuchert. Bei der Herstellung des Schinkens erhält das Fleisch eine Trockenpökelung nach traditionellen Rezepten und wird anschließend über Tannenhölzern aus dem Schwarzwald und Gewürzen kalt geräuchert. Der äußerlich dunkle Schinken zeigt im Anschnitt eine kräftig rote Fleischfarbe. Das geographische Gebiet ist der Schwarzwald. Hier wird der Schinken nach überlieferten Rezepturen seit Jahrhunderten hergestellt. Die trockene Schwarzwaldluft in den Höhenlagen bietet ideale Bedingungen für die dreiwöchige Schinkenreifung, die im Anschluss an das Räuchern für die gleich bleibend gute Qualität sorgt.

  • Allgäuer Emmentaler g.U.

    Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung am 24. Januar 1997. Der Allgäuer Emmentaler ist ein rindengereifter Rundlaib mit einem Gewicht von mindestens 60 kg oder ein Viereckblock von mindestens 40 kg. Seine runde Lochung ist 1 – 3 cm und regelmäßig verteilt. Der Käse reift mindestens drei Monate und hat 45 – 49 % Fettgehalt. Das geographische Gebiet sind die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu, Ravensburg, der Bodenseekreis sowie die Städte Kempten, Memmingen und Kaufbeuren. Mit der Einwanderung und Beschäftigung von Schweizer Sennhirten um 1820 gelangten die Besonderen Kenntnisse zu Herstellung des Emmentalers ins Allgäu.

  • Allgäuer Bergkäse g.U.

    Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung am 24. Januar 1997. Der Allgäuer Bergkäse ist ein rindengereifter Rundkäse mit einem Gewicht zwischen 15 und 50 kg. Seine Lochung ist erbsengroß und spärlich verteilt. Der Käse reift mindestens vier Monate und hat 45 – 49 % Fettgehalt bei einem Trockenmasseanteil von mindesten 62 %. Das geographische Gebiet sind die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu, Ravensburg, der Bodenseekreis sowie die Städte Kempten, Memmingen und Kaufbeuren. Mit der Einwanderung und Beschäftigung von Schweizer Sennhirten um 1820 wurde die Tradition der Bergkäseherstellung im Allgäu begründet.

  • Schwarzwaldforelle g.g.A.

    Eintragung als geschützte geographische Angabe am 25. November 1997. Die Schwarzwaldforelle ist eine Bach- oder Regenbogenforelle und muss mindestens 200 g wiegen. Das Fleisch der Schwarzwaldforelle ist weiß bis rötlich und schmeckt arttypisch – geräuchert oder in anderer Zubereitungsform. Das geographische Gebiet ist der Schwarzwald in dessen klaren Gewässern die Tiere vom Ei bis zur ausgewachsenen Forelle gehalten werden. Auch die Verarbeitung der Fische erfolgt im Schwarzwald. Die Tradition der Kultivierung von Schwarzwaldforellen in klaren Gewässern geht auf die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurück.

  • Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A.

    Eintragung als geschützte geographische Angabe am 21. März 1998. Die alte Landrasse Schwäbisch-Hällisches Landschwein wird urkundlich bezeugt seit 1820 rund um Schwäbisch Hall gezüchtet. Sie liefert das Qualitätsschweinefleisch welches sich in Farbe, Geschmack, Faserung, Speckqualität und Marmorierung von handelsüblichem Schweinefleisch unterscheidet. Für die Haltung der Tiere gelten die verbindlichen Erzeugerrichtlinien der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Das geographische Gebiet für die Haltung ist auf die Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe, Ostalb, Ansbach, Tauberbischofsheim, Rems-Murr begrenzt. Die Schlachtung der Tiere erfolgt ausschließlich im Schlachthof Schwäbisch Hall.

  • Feldsalate von der Insel Reichenau g.g.A.

    Eintragung als geschützte geografische Angabe am 21. Februar 2008. Feldsalat von der Insel Reichenau besteht aus zusammenhängenden Stöckchen ist kleinblättrig, frei von Wurzeln und gelben Keimblättern, frosthart, bissfest und hat eine tiefgrüne Farbe und nussartigen Geschmack. Für die Erzeugung gelten die Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus zur Verwendung des Qualitätszeichens Baden-Württemberg „Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe“. Auf der Insel Reichenau wird Feldsalat ausschließlich von Hand geerntet.Das geografische Gebiet ist die Insel Reichenau im Bodensee, deren Gemüsebautradition auf die Klosterkultur um 849 zurückreicht. Die auch häufig als „Gemüseinsel“ bezeichnete Insel weist durch ihre Lage spezielle geografische und klimatische Bedingungen auf, da der Bodensee als Wasser-, Licht- und Wärmespeicher dient. Der Anbau von Feldsalat eignet sich besonders in den typischen Nebelperioden der Region.

  • Tomaten von der Insel Reichenau g.g.A.

    Eintragung als geschützte geografische Angabe am 21. Februar 2008. Die Tomaten von der Insel Reichenau haben eine runde Form, sind schnittfest, von mittelroter Farbe und arttypischem Geschmack. Die Tomaten werden nach den Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus zur Verwendung des Qualitätszeichens Baden-Württemberg „Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe“ erzeugt. Ernte, Verpackung und Sortierung erfolgt ausschließlich von Hand. Das geografische Gebiet ist die Insel Reichenau im Bodensee, deren Gemüsebautradition auf die Klosterkultur um 849 zurückreicht. Die auch häufig als „Gemüseinsel“ bezeichnete Insel weist durch ihre Lage spezielle geografische und klimatische Bedingungen auf, da der Bodensee als Wasser-, Licht- und Wärmespeicher dient.

  • Gurken von der Insel Reichenau g.g.A.

    Eintragung als geschützte geografische Angabe am 21. Februar 2008. Die Gurken von der Insel Reichenau sind Schlangengurken deren Gewicht zwischen 300 und 900 g liegt. Sie haben eine lange, gerade Form, dunkelgrüne Farbe und feste Konsistenz. Für die Erzeugung gelten die Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus zur Verwendung des Qualitätszeichens Baden-Württemberg „Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe“. Das geografische Gebiet ist die Insel Reichenau im Bodensee, deren Gemüsebautradition auf die Klosterkultur um 849 zurückreicht. Die auch häufig als „Gemüseinsel“ bezeichnete Insel weist durch ihre Lage spezielle geografische und klimatische Bedingungen auf, da der Bodensee als Wasser-, Licht- und Wärmespeicher dient.

  • Salate von der Insel Reichenau g.g.A.

    Eintragung als geschützte geografische Angabe am 21. Februar 2008. Salate von der Insel Reichenau umfassen die Variationen Kopfsalat, Batavia, Eissalat, Novita, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Eichblatt. Die Blattsalate werden nach den Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus zur Verwendung des Qualitätszeichens Baden-Württemberg „Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe“ angebaut. Das geografische Gebiet ist die Insel Reichenau im Bodensee, deren Gemüsebautradition auf die Klosterkultur um 849 zurückreicht. Die auch häufig als „Gemüseinsel“ bezeichnete Insel weist durch ihre Lage spezielle geografische und klimatische Bedingungen auf, da der Bodensee als Wasser-, Licht- und Wärmespeicher dient.

  • Schwäbische Maultasche g.g.A.

    Eintragung als geschützte geographische Angabe am 12. November 2009. Die Schwäbische Maultasche ist eine viereckige oder gerollte Teigtasche. Der Teig wird aus Hartweizengrieß oder Mehl mit Eiern, Wasser und Salz hergestellt. Die Füllung besteht aus Schweine- und/oder Rindfleisch, eventuell gerauchtem Bauch, Spinat, Petersilie, Zwiebeln, Eiern, Gewürzen, Brot und Lauch. Sie wird gebrüht oder geröstet verzehrt.Das geographische Gebiet umfasst ganz Baden-Württemberg sowie den gesamten Regierungsbezirk Schwaben des Freistaates Bayern. Die Schwäbische Maultasche hat eine jahrhundertealte Tradition. Kein schwäbisches Gericht ist so beliebt und berühmt – auch über die Landesgrenzen hinaus.

  • Tettnanger Hopfen g.g.A.

    Eintragung als geschützte geographische Angabe am 12. Mai 2010. Tettnanger Hopfen sind Aromasorten aus dem Anbaugebiet Tettnang, wobei die Sorte „Tettnanger“ ausschließlich dort angebaut wird. Die Aromabeschreibungen für den Tettnanger Hopfen bewegen sich im Spektrum blumig, zitrusartig, fruchtig, johannisbeerartig, süßlich und würzig. Der Tettnanger Hopfen verdankt seine weltweite Reputation auch und im Besonderen den hochfeinen Aromastoffen, welche sich aus über 300 Komponenten ätherischer Öle (der sog. Hopfenblume) zusammensetzen. Das geographische Gebiet entspricht dem Anbaugebiet Tettnang wo die einzigartigen klimatischen Bedingungen und geologischen Gegebenheiten zu einer optimalen Qualität und Homogenität des Tettnanger Hopfens führen. Tettnang definiert sich als Aromahopfen Anbaugebiet.

  • Schwäbische Spätzle/Schwäbische Knöpfle g.g.A.

    ingetragen als geschützte geografische Angabe am 08.03.2012. Bei Schwäbische Spätzle/Schwäbische Knöpfle handelt es sich um eine Eierteigware mit Hausmachercharakter. Die Form variiert zwischen dünn und dick, länglich und kurz. Schwäbische Spätzle und Knöpfle haben einen hohen Bekanntheitsgrad und genießen aufgrund ihrer regionalen Herkunft besonderes Ansehen. Dies beruht auf ihrer langen Tradition als Spezialität der Region Schwaben und den dort entwickelten handwerklichen Fertigkeiten zur Spätzleherstellung. Handgeschabte Spätzle gelten als besonderes Gütezeichen. Das geografische Gebiet Schwaben umfasst ganz Baden-Württemberg sowie den gesamten Regierungsbezirk Schwaben des Freistaates Bayern