Lwe

12 Monate, 12 Produkte

Jeden Monat küren wir ein Produkt aus Baden-Württemberg.

Lassen Sie sich überraschen!


Lwe


Buntes Sommergemüse


Knackig, bunt und lecker!

Rot, gelb, orange und grün – auf den Tellern wird es nun bunt. Die ersten Sommergemüsesorten werden bereits in Baden-Württemberg angebaut und geerntet. Viele Baden-Württemberger schätzen das heimische Gemüse nicht nur aufgrund des köstlichen Geschmacks und der Vielfalt, sondern auch aufgrund der kurzen Transportwege und der Förderung der heimischen Landwirtschaft.

Die Vielfalt in Baden-Württemberg ist groß. Es gibt nicht nur viele Gemüsearten, sondern auch viele Gemüsesorten, die sich in Farbe, Form und Geschmack unterscheiden.

Die Tomate, beispielsweise, stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde von den spanischen Entdeckern zunächst als „Liebesapfel“ nach Europa gebracht, wo sie sich über die Jahrhunderte als beliebtes Gemüse etablierte. Botanisch ist die Tomate eigentlich als Beere anzusehen und zählt neben Kartoffeln und Paprika zu den Nachtschattengewächsen. Tomaten sind das mit Abstand am meisten verzehrte Gemüse in Deutschland. Etwa die Hälfte davon ist Frischware. Neben der klassischen roten, runden Tomate gibt es eine schier unendliche Vielzahl an Größen, Farben und Formen. Weltweit gibt es viele tausend verschiedene Tomatensorten, die auch hier in Baden-Württemberg angebaut werden.

  • Rundtomaten sind am häufigsten auf dem Markt zu finden. Sie vereinen Saftigkeit mit Schnittfestigkeit.
  • Fleischtomaten sind recht groß und können eine stark gerippte Form haben. Sie sind süßer als Rundtomaten und eignen sich besonders gut zum Füllen oder Garen als Gemüse.
  • Kirsch-, Cocktail- oder Cherrytomaten sind besonders klein, fruchtig und süß. Sie sind ein leckerer Snack und eignen sich sehr gut zum Garnieren.
  • Roma-, Eier- oder Flaschentomaten sind ei- bis flaschenförmig und zum Frischverzehr in Deutschland kaum verbreitet. Dosentomaten bestehen jedoch hauptsächlich aus geschälten Eiertomaten, da sie nur wenig Kerne und viel Fruchtfleisch enthalten.
  • Rispen-, Strauch- oder Buschtomaten werden mit den Stielen geerntet, was zu ihrem intensiven charakteristischen Duft führt. Meist handelt es sich um Rund- oder Kirschtomaten.
  • Gelbe oder grüne Tomaten gibt es in Deutschland recht selten und sind vor allem im Mittelmeerraum beliebt. Grüne Tomaten sind spezielle Sorten, die auch im reifen Zustand gelb oder grün sind. Unreife Tomaten sollten nicht mit ihnen verwechselt werden, da diese Solanin enthalten.
  • Longlife-Tomaten sind besonders lange haltbar und können mehrere Wochen gelagert werden. Da sie ein recht festes Fruchtfleisch besitzen überstehen sie auch weite Transportstrecken unbeschadet. Die meisten aller importierten Tomaten, sind inzwischen Longlife-Sorten.

Neben Tomaten sind auch Gurken in Baden-Württemberg sehr beliebt.

Die Gurke ist ein einjähriges Gewächs aus der Familie der Kürbisgewächse und damit eng mit dem Kürbis und der Zucchini verwandt. Ursprünglich ist die Gurke in Nordindien beheimatet. Vor etwa 3.000 Jahren wurden dort und in Ägypten die ersten Gurken kultiviert. Nach Europa gelangten sie erst im 16. Jahrhundert.

In Baden-Württemberg werden hauptsächlich Einlege- und Schälgurken angebaut. Diese werden zu Sauerkonserven weiterverarbeitet. Aber auch Salatgurken werden kultiviert. Dies erfolgt im Gegensatz zu den Einlege- und Schälgurken überwiegend im Gewächshaus. Neben Tomaten und Feldsalat sind sie die wichtigste Unterglaskultur.

© Reichenau Gemüse

Gurken werden entsprechend ihrer Verwendung eingeteilt:

Salat- oder Schlangengurken
Mit ihrem erfrischenden Geschmack sind Salatgurken vielseitig verwendbar. Meist werden sie roh als Salat oder Rohkost verzehrt. Sie können aber auch gekocht, geschmort oder gedämpft werden. Früher war es üblich, Salatgurken mit Salz zu wässern, um die Bitterstoffe auszuschwemmen. Bei den heute gängigen bitterstofffreien Sorten ist dies nicht mehr nötig. Auch sollte Gurkensalat immer erst unmittelbar vor dem Verzehr gesalzen werden, um ein Abwandern der Mineralstoffe in die Marinade zu verhindern. Magenempfindlichen Personen wird zusätzlich empfohlen, für die Salatmarinade statt Öl, Sahne oder Joghurt und etwas Senf zu verwenden.

  • Schmor- oder Gemüsegurken
    Die mittelgroßen Früchte haben eine helle gerippte oder körnige Schale. Sie werden vor dem Kochen oder Schmoren geschält und entkernt. Sie eignen sich auch sehr gut zum Füllen oder Einlegen.
  • Schälgurken
    Schälgurken sind schwere, dicke Früchte mit fester, heller Schale, die vor der weiteren Verwendung entfernt wird. Sie werden vor allem als Senfgurken verarbeitet.
  • Einlegegurken
    Die kleinen Einlegegurken werden von Hand geerntet und anschließend schonend „dosenfertig“ gemacht, so dass wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Zwischen Ernte und Verarbeitung vergehen dabei weniger als 24 Stunden. Der Verbraucher erhält so erntefrische Gurken verschiedenster Varianten, die für lange Zeit haltbar sind. Dabei ist Gurke jedoch nicht gleich Gurke. So gibt es in Deutschland die Auswahl zwischen 120 Varianten, die sich in ihrer Geschmacksrichtung oder Form unterscheiden. Ob Gewürzgurken, Cornichons, Salz- oder Zuckergurken, Senfgurken oder Varianten wie Gurkenscheiben, -viertel oder Pfeffergürkchen: für jeden Geschmack findet sich die richtige Gurke!

Gurken und Tomaten sowie weiteres Gemüse aus Baden-Württemberg, die nach strengen Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus erzeugt wurden und bestimmte Herkunfts-, Erzeugungs- und Qualitätsbestimmungen erfüllen, können übrigens mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg gekennzeichnet werden.

 

Wussten Sie schon, dass…

Tomaten und Gurken von der Insel Reichenau seit 2008 von der EU geschützt sind und die Herkunftsangabe g.g.A (geschützte geographische Angabe) tragen?

Die auch häufig als „Gemüseinsel“ bezeichnete Insel weist durch ihre Lage spezielle geografische und klimatische Bedingungen auf, da der Bodensee als Wasser-, Licht- und Wärmespeicher dient.

Die Reichenauer Gurke und Tomate ist in Baden-Württemberg im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel, auf Wochenmärkten, in Hofläden und im Naturkostfachhandel zu finden.

 

Der Gemüseanbau ist auf der Reichenau seit Jahrhunderten verwurzelt. Bereits im Mittelalter entstand im Kloster ein Kräutergarten zur Selbstversorgung der Mönche, der als Ursprung des Gemüsebaus auf der Insel gilt.

In der heute bekannten Form besteht der Gemüsebau seit über 100 Jahren. Auf der Gemüseinsel werden ca. 80 ha Freilandfläche und 40 ha Gewächshäuser bewirtschaftet. Auf dem Festland sind es ebenfalls ca. 80 ha Freilandfläche und 23 ha Gewächshäuser.

Aktuell hat die Erzeugergenossenschaft rund 60 Mitgliedsbetriebe, alles Familienbetriebe, die von Generation zu Generation weitergeführt werden und so eine lange Tradition, verbunden mit hoher gärtnerischer Kompetenz, haben.

Sie haben sich zum Zweck der Vermarktung in einer eigenen Genossenschaft, der Reichenau-Gemüse eG, organisiert. Neben der umweltfreundlichen integrierten Produktion im Boden oder in Topfkulturen spielt der ökologische Anbau, kurz Bioanbau genannt, eine sehr wichtige Rolle. Kurze Transportwege und eine optimale Vermarktung garantieren frische, regionale Produkte in den Verkaufsregalen – und das schmeckt man!

© Reichenau Gemüse

Der Betrieb ist einer von vielen Teilnehmern in den Qualitätsprogrammen des Landes „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ und „Biozeichen Baden-Württemberg“:

Mehr Zeichennutzer finden Sie hier.

Bild

Rezept
Bunter Gemüsesalat mit aromatischem Kräuteröl


Für ein Blech:

  • 200 g Blumenkohl
  • 200 g Brokkoli
  • 200 g Kohlrabi
  • 200 g Paprika
  • 200 g Zuchini
  • 100 g Karotten
  • 100 g Zwiebeln
  • 10 bunte Cocktailtomaten, halbiert
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Bratöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 6 EL milder Essig
  • 4 EL Kräuteröl
  • 1 TL Zucker
  • Nach Belieben: fein geschnittene Petersilie, Basilikum, Thymian &  Rosmarin

Den Blumenkohl und den Brokkoli in kleine Röschen schneiden.
Paprika waschen, entkernen und in 2 cm Stücke schneiden.

Kohlrabi schälen und in 1 cm große Würfel schneiden.

Zucchini würfeln und die geschälte Karotte in feine Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob schneiden. Alles in einer Schüssel mit 3 EL Bratöl und einen TL Salz mischen. Auf Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft mit Grill 12-14 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und 3 Minuten ausdampfen lassen. Dann mit 6 EL Essig, 1 TL Zucker, Pfeffer, etwas Salz,  Muskatnuss, 4 EL Kräuteröl und den fein geschnittenen Kräutern mischen. Noch warm mit knackigen, halbierten Cocktailtomaten servieren.

 Tipp: Der Gemüsesalat schmeckt sehr gut als Beilage zu Gegrilltem, mit Schafskäse oder solo mit Knoblauchbrot.


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