Äpfel


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Wissenswertes

Äpfel besitzen ein Kerngehäuse und zählen damit neben Birnen und Quitten zum Kernobst. Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Asien und wird den Rosengewächsen zugeordnet. In Deutschland wird er schon seit über 5.000 Jahren angebaut und ist heute die unangefochtene Nummer Eins unter den Obstarten. So verzehrt jeder Bundesbürger jährlich etwa 150 Äpfel. Mehr als die Hälfte der Früchte kommen dabei aus deutschem Anbau, wo jedes Jahr rund 1 Mio. Tonnen geerntet werden.

Weltweit gibt es über 20.000 Apfelsorten, rund 1.000 davon sind in Deutschland zu finden. Doch nur etwa 20 Sorten spielen im Handel eine Rolle.

Baden-Württemberg ist das wichtigste Obstbauland in Deutschland. Jeder zweite Obstbaubetrieb sitzt hier. Im baden-württembergischen Apfelanbau gibt es zwei sehr unterschiedliche Produktionsweisen. Zum einen den traditionellen Streu- und Gartenobstbau, zum anderen den hoch spezialisierten Marktobstbau.

Äpfel werden in drei Gruppen eingeteilt:

Tafeläpfel

Früchte allerbester Qualität, die überwiegend im Handel angeboten werden.

Wirtschaftsäpfel

Säurereiche Sorten, die sich nur zur Verarbeitung eignen. Zum Beispiel zur Herstellung von Apfelmus, Apfelgelee oder Apfelkraut.

Mostäpfel

Säurereiche und festfleischige Sorten, die meist vom Baum geschüttelt und zur Apfelsaft-, Apfelwein- und Essigherstellung verwendet werden.

Äpfel aus Baden-Württemberg, die nach strengen Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus erzeugt wurden und bestimmte Herkunfts-, Erzeugungs- und Qualitätsbestimmungen erfüllen, können übrigens mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg gekennzeichnet werden.

Saison

Juli, August, September, Oktober
Äpfel

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Wichtige Anbaugebiete

Die heimischen Hauptanbaugebiete liegen in Baden und im Neckar- und Bodenseegebiet. Weitere deutsche Anbaugebiete finden sich im Rheinland und Niederelbegebiet.

Importware kommt vorwiegend aus Italien und Frankreich.


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Lagerung

In der industriellen Lagerung werden der Umgebungsluft Sauerstoff und Kohlendioxid entzogen, sowie Temperatur und Feuchtigkeit optimal reguliert. In dieser sogenannten kontrollierten Atmosphäre lassen sich die Früchte etwa acht bis zehn Monate ohne nennenswerte Qualitätsverluste lagern.

Bei der Lagerung im Haushalt sollten Äpfel direkt nach der Ernte kühl aufbewahrt werden. In perforierten Folienbeuteln sind sie im Keller zum Beispiel bis zu 6 Monaten haltbar. Aber Vorsicht: in der Nähe von Kartoffeln verderben sie schnell!

Auch mundreife Äpfel sollten kühl aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verzehrt werden.

Äpfel scheiden das Gas Ethylen aus, womit der Reifeprozess anderer Früchten beschleunigt wird. Äpfel sollten daher nicht direkt neben anderem Obst oder Gemüse aufbewahrt werden, um dessen Überreifung zu vermeiden. Der Effekt lässt sich jedoch auch positiv nutzen, um beispielsweise harte Avocados schneller reifen zu lassen.


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Warenkunde


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