Eier



Herkunft und Erzeugung

Die Vorfahren unserer heutigen Legehennen stammen aus Asien, wo Hühner bereits vor etwa 3.000 Jahren gehalten wurden. Von dort aus gelangten sie in die nördlichen Länder Asiens, nach Afrika und schließlich zu uns nach Europa.

Früher gehörten Hühnerherden mit einem Hahn und bis zu zwanzig Hühnern zum typischen Bild eines Bauernhofes. Einen Teil der Eier durften die Hennen ausbrüten, während der Rest vom Menschen genutzt wurde. Wenn ein Huhn nicht mehr genügend Eier gelegt hat, wurde es geschlachtet und als Suppenhuhn genutzt.

Es gibt zwar nach wie vor eine große Vielfalt an Hühnerrassen, in der heutigen intensiven Legehennenhaltung spielen diese jedoch keine Rolle mehr. Da sich die Merkmale Legeleistung und Fleischansatz sehr schwer kombinieren lassen, kommen in der Eiererzeugung fast ausschließlich spezielle weiße oder braune Kreuzungen zum Einsatz, die sich durch eine sehr hohe Legeleistung und Robustheit auszeichnen.

Auf Grund der hohen Nachfrage kann der Bedarf an Eiern heutzutage nicht mehr durch die Naturbrut gedeckt werden. Daher werden auch etwa 30 % der in Deutschland verbrauchten Eier importiert. Die meisten davon kommen aus den Niederlanden.

Saison

Februar


Inhaltsstoffe

Eier enthalten viel biologisch wertvolles und leicht verdauliches Eiweiß, das der Mensch zu beinahe 100 % verwerten kann. Der Eiweißgehalt im Eigelb ist dabei sogar höher als im Eiklar. Auch das enthaltene Fett ist hauptsächlich im Dotter zu finden. Eier enthalten außerdem die fettlöslichen Vitamine D, E, K und vor allem Vitamin A, sowie die wasserlöslichen B-Vitamine und verschiedene Mineralstoffe.

Das in Verruf geratene Cholesterin, ist ausschließlich im Eigelb enthalten – dafür aber reichlich. Cholesterin erfüllt im menschlichen Körper zwar wichtige Aufgaben und ist für den menschlichen Körper unentbehrlich. Da bei Personen mit Diabetes oder einer Störung im Fettstoffwechsel die körpereigene Regelung des Cholesterinspiegels nicht mehr richtig funktioniert, sollten sie daher nicht mehr als drei Eier pro Woche essen.



Einkauf und Lagerung

Die richtige Lagerung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität von Eiern. Sie sind sehr empfindlich, da Gerüche und Bakterien leicht durch die poröse Schale ins Innere gelangen können. Um einen Feuchtigkeitsverlust und das Eindringen fremder Aromen zu minimieren, sollten Eier abgedeckt oder im Karton belassen werden. Grundsätzlich sind sie kühl bei etwa 8 bis 10°C und hoher Luftfeuchtigkeit aufzubewahren; am besten im Spezialfach des Kühlschranks abseits stark riechender Lebensmittel. Dabei sollte das spitzere Ende des Eis nach unten zeigen, damit sich die Luftkammer oben befindet.

Die Aufbewahrungsdauer hängt davon ab, wie frisch die Eier zum Zeitpunkt des Einkaufs waren. In der Regel können Eier in der Schale problemlos drei bis vier Wochen gelagert werden. Aufgeschlagene Eier sollten jedoch innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden. Sie können aber auch eingefroren und so etwa vier Monate aufbewahrt werden.



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