Feldsalat



Wissenswertes

Das Angebot an Salaten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Gab es früher noch hauptsächlich den klassischen grünen Kopfsalat, so ist heute eine Vielzahl an Salatsorten auf dem Markt zu finden, bei der sich schnell der Überblick verlieren lässt: ob glatte oder krause Blätter, grün oder rot in der Farbe, mild oder pikant im Geschmack – alles ist möglich!Blattsalate sind dem Blattgemüse zuzuordnen. Da sich auch die Blätter vieler Gemüsearten als Salat zubereiten lassen, ist eine genaue Abgrenzung von Salat und Gemüse nicht möglich. Es gibt auch Salatsorten wie Chicorée oder Romana-Salat, die sich als Warmgemüse eignen. Früher gab es im Frühsommer hauptsächlich Kopfsalat und in der zweiten Jahreshälfte vor allem Endivie oder Feldsalat. Mit dem  Unterglasanbau ist heute ganzjährig ein vielseitiges Angebot an Blattsalaten möglich. Diese lassen sich in drei Gruppen einteilen:

Gartensalate

Gartensalate sind Lattichgewächse, deren typisches Kennzeichen ein in allen Pflanzenteilen enthaltener Milchsaft ist. Dieser tritt beim Anschnitt aus und verfärbt sich beim Trocknen braun. Auch die Bitterstoffe sind charakteristisch. Sie sollen übrigens eine beruhigende Wirkung haben!

Die Gartensalate lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

  • Kopfsalate bilden die für sie charakteristischen festen Köpfe. Typische Vertreter sind z.B. der Radicchio oder der Batavia-Salat.
  • Schnitt- und Pflücksalate bilden im Gegensatz zu den Kopfsalaten keine Köpfe aus. Typische Vertreter sind z.B. der Eichblattsalat oder der Lollo rosso mit seinen stark gekräuselten Blättern.
  • Bindesalate bilden sehr lockere Köpfe aus. Ein typischer Vertreter ist z.B. der hochgewachsene Romana-Salat.

Zichoriensalate

Zichoriensalate haben einen besonders hohen Gehalt an Bitterstoffen, die Appetit und Stoffwechsel anregen. Mit süßem Obst, z.B. mit Äpfeln, lässt sich der leicht bittere Geschmack des Salats optimal ergänzen und eine frische, fruchtige Note erzielen. Typische Vertreter der Zichoriensalate sind z.B. Endivie, Frisée oder Radicchio.

Sonstige Salate

Hierzu zählen Salate aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien, die keine Köpfe bilden. Ein typischer Vertreter ist der pikante Rucola-Salat, der sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut und in vielen mediterranen Gerichten zu finden ist. Ein weiterer klassischer Vertreter ist der Feldsalat.

Salate aus Baden-Württemberg, die nach strengen Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus erzeugt wurden und bestimmte Herkunfts-, Erzeugungs- und Qualitätsbestimmungen erfüllen, können übrigens mit dem Qualitatszeichen Baden-Württemberg gekennzeichnet werden.

Saison

Januar, Februar, März, April, September, Oktober, November, Dezember


Lagerung

Blattsalate lassen sich nur kurz lagern. Je zarter die Blätter des Salats, desto kürzer ist seine Haltbarkeit: Endivie, Eissalat und Chicorée lassen sich im Kühlschrank  einige Tage aufbewahren, Schnitt- und Pflücksalate sollten jedoch möglichst schnell verbraucht werden.



Nährstoffe

Blattsalate sind wasserreich, kalorienarm und haben einen hohen Sättigungswert. Der Nährstoff- und Vitamingehalt liegt im mittleren Bereich. Da Salate meist nicht erhitzt werden, ist die Nährstoffausnutzung ist jedoch recht hoch. Salat wirkt entwässernd und hilft  dem Körper dabei, zu entschlacken



Warenkunde


DATENSCHUTZ   |   IMPRESSUM   |   KONTAKT