Der Eintopf ist wieder top modern…
Eintopfgerichte sind seit einiger Zeit stark „in“. Und damit es auch voll trendy klingt, werden Eintöpfe nun „One Pot“ genannt. Mit Linsen dann „One Pot Linsen“. Ja, das hab ich so nachlesen dürfen. Ich nenne es trotzdem und gegen den Trend lässig „Linseneintopf“.
Eintöpfe können gut und in größerer Menge vorbereitet werden. Sie schmecken dann aufgewärmt noch besser und herzhafter. Besonders in den windig kühleren Jahreszeiten wärmt so ein Linseneintopf, spendet Kraft und macht lange satt.
Schmecken selbst gezupft am besten
Für unser heutiges Rezept habe ich wilde Heidelbeeren selbst gezupft. Sozusagen frisch aus der Natur geholt, um den besten Geschmack zu erhalten. Wildheidelbeeren sind intensiv aromatisch, anregend herb und haben ein komplexeres Aroma als die Zuchtheidelbeeren. Da sie mehr sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane enthalten, werden diese auch als gesünder beschrieben.
Allerdings ist das Sammeln der kleinen Beeren mit etwas Mühe und Risiko behaftet. Beim Sammeln färben Wildheidelbeeren die Finger stark blau. Vor dem Verzehr sollten die Beeren gut gewaschen und erhitzt werden.
Hier kommt also das heutige Rezept für gebratene „Waldheidelbeer-Küchle mit Schmand & Limettenzucker“: