Knusprige Kartoffelspiralen mit Kürbis Guacamole (SWR Pfännle 2017)




SWR Pfännle 2017: Knusprige Kartoffelspiralen mit Kürbis Guacamole




Lust auf Genuss in Baden-Württemberg

Mittlerweile schon zum 20. Mal bittet SWR1 Pfännle alle Feinschmecker zu Tisch und serviert radikal regionale Gerichte.

An vier Sonntagen im September und vier unterschiedlichen Städten zeigt SWR1 Pfännle, was das Land an regionalen Köstlichkeiten zu bieten hat. Jeweils von 11 bis 18 Uhr serviert SWR1 Moderatorin Petra Klein auf der Bühne regionale Spezialitäten und viele praktische Tipps für zu Hause. Gastronomen und Spitzenköche lüften die Topfdeckel und zeigen, was sich aus einheimischen Zutaten alles zaubern lässt. Und weil Probieren Pflicht ist bei SWR1 Pfännle, ist jede Portion gerade so groß, dass die nächste noch Platz hat.*

(* Textquelle: SWR 1 homesite; Pfännle 2017)

Dieses Jahr haben wir ein Kartoffelmenü zu Ehren der Tour erstellt. Als Vorspeise servieren wir eine knusprige Kartoffelspirale mit Kürbis Guacamole. Da für die Kartoffelspirale eine besondere Schneidetechnik erforderlich ist gibt es zusätzlich Videos. So kann jeder daheim den Spiralenschnitt üben. Die Videos sind zu sehen auf unserer Facebookseite Schmeck den Süden oder direkt hier auf der SWR 1 Homepage:

Link zum Rezeptvideo Kartoffelspirale 

Und nun die Rezeptur für „Knusprige Kartoffelspiralen mit Kürbis Guacamole“:

Happy Halloween mit gepiercten Kartoffelchips-Spiralen & Kürbisdip




Knusperspaß mit Kartoffel und Kürbis

Wir haben zu Helloween etwas ganz Besonderes zum Aufspießen, knabbern und tunken: Knusprige Kartoffel auf Holzspieße gedreht mit knallorangen Kürbisdip.

Wichtig dabei ist das exakte Einschneiden der Kartoffeln. Es funktioniert am Besten mit länglichen, schmalen Kartoffelsorten. Ich hab einen wichtigen Trick dabei mit zwei Bildern festgehalten. Hier die Anleitung wie es funktioniert und ein fröhliches Halloween:

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung
Für den Kürbisdip die Kürbiswürfel in einem kleinen Topf mit 100 ml Gemüsebrühe ca. 10 Minuten weich kochen. Dabei Deckel auf den Topf setzen.

Dann Schmand, Butter, Kürbiskernöl zugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Dip beiseite stellen.

Holzspieße 5 Minuten in Wasser legen. Dann mit etwas Öl einschmieren.

Die Kartoffel mit Schale gründlich waschen. Kartoffel auf ein Schneidebrett legen und wie folgt mit einem Scharfen Messer einschneiden:

Messer gerade nach oben ansetzen. Die Messerspitze berührt das Schneidebrett. Die Kartoffel fächerartig von rechts nach links zu 2/3 tief einschneiden. Aber nicht ganz durchschneiden!

Kartoffel umdrehen, so dass diese auf der bereits eingeschnittenen Fläche liegt. Nun das Messer leicht schräg ansetzen.

Die Kartoffel fächerartig von rechts nach links zu 2/3 tief einschneiden – immer schräg, d.h. ca. 45° Winkel. Aber wieder nicht ganz durchschneiden!

Jede Kartoffel längs mittig mit einem Holzspieße vorsichtig durchbohren. Dabei am Besten den Holzspieß drehend durchstechen. Vorsichtig dabei sein! Kartoffel von beiden Seiten gut salzen. Nach 5 Minuten die Kartoffeln auf dem Spieß sorgfältig auseinanderziehen.

Spieße im heißen Frittierfett ca. 3-4 Minuten knusprig goldbraun frittieren. Vor dem Servieren auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit dem Dip servieren.

 

Sensationell: Bodensee Apfelschalen Chips




Einen Satz hat „Schmeck den Süden. Baden-Württemberg“- Gastronom Georg Barta geprägt: „Bei mir wandert nichts an Lebensmittel in den Abfall, das nicht durch Topf oder Pfanne gegangen ist!“
Heisst, es gibt eigentlich keine Reste, die nicht veredelt werden können.

Für den schwäbischen Ofenschlupfer musste ich Äpfel schälen. Dazu habe ich die Bodenseefrüchte mit dem Sparschäler geschält. Die angefallenen Schalen wurden mit Puderzucker bestäubt und vermischt. Dann auf Backpapier verteilt.

Die Apfelschalen trocknen nun im Ofen bei 120 Grad Umluft zwei bis drei Stunden. Dabei die Ofentür einen kleinen Spalt offen lassen. Nach der Zeit werden die Schalen sehr knusprig. Herrliche hauchdünne Apfelschalenchips, die im Mund zerfallen. Wer möchte kann diese noch mit Zimt bestäuben oder durch geschmolzene Zartbitterschokolade ziehen. Ein einmaliges Erlebnis, das auf den Tisch gehört und nicht in den Abfalleimer!

       


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