Fundstück der Woche: Aronia


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Fundstück der Woche: Aronia

Aroniabeeren aus Baden-Württemberg

Aroniabeeren – das klingt nach exotischen Früchtchen, nach fernen Ländern und eigentlich so gar nicht heimisch. Tatsächlich werden Aroniabeeren auch in Deutschland angebaut. Neben Bayern, Sachsen und Brandenburg werden  diese Superfrüchtchen zunehmend auch in Baden-Württemberg angebaut. Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, schmecken herb-säuerlich und leicht süß. Zudem haben diese einen hohen Pektinanteil. Das hilft bei der Verarbeitung zu Konfitüre.

Getrocknet bereichern Aroniabeeren das Frühstücksmüsli oder saftige Hefegebäcke. Als heutiges Rezept habe ich ein Kompott ausprobiert, wobei die Beeren mit heimischem Rum und Vanille kombiniert werden. Köstlich zu Kaiserschmarrn oder Pfannkuchen.

Hier die heutige Rezeptur für Aronia-Kompott mit Vanille und heimischem Rum:

Aroniabeeren-Kompott mit Vanille und Rum


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Fundstück der Woche: Die Ananaserdbeere


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Fundstück der Woche: Die Ananaserdbeere

Etwas ganz Besonderes…

Unser Fundstück der Woche haben wir auf dem Wochenmarkt in Freiburg entdeckt: Die Ananaserdbeere. Köstlich süß mit dem exotischem Aroma von Erdbeeren und duftender Ananas. Und dazu noch ein wahrer Hingucker.

Ein kleiner Steckbrief zur Ananaserdbeere

Das Besondere an dieser Erdbeere ist das weißliche Äussere mit vielen roten Sammelnüsschen drumherum. Die Früchte sind auffallend kleiner als gewöhnliche Erdbeersorten. Die Ananaserdbeere ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt, wird allerdings in kleinen Mengen angebaut. In Freiburg und Mannheim habe ich sie auf dem Wochenmarkt entdeckt. Ein paar gut sortierte Supermärkte haben die teuren kleinen Früchtchen auch im Angebot. Da können 200 g gerne mal 4 Euro und mehr kosten. Für die kleine Sensation habe ich diesen Preis gerne bezahlt. Mein Tipp zum Verfeinern: einen Hauch Lavendel und Edelkastanienhonig runden den Geschmack ab. Viel Spaß beim Entdecken!

Köstliche Erdbeer-Rezepte findet ihr hier. Einfach mal stöbern!

Fundstück der Woche: Kohlröschen


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Fundstück der Woche: Kohlröschen

Trendgemüse Kohlröschen

Ich hatte 2015 schon über Kohlröschen von der Insel Reichenau gelesen. Drei Jahre später habe ich nun endlich Kohlröschen auch in Stuttgart/ Fellbach bekommen. Im Vergleich zum Rosenkohl hat es keine herben Aromen. Es ist knackig und schmeckt leicht nach zartem Kohl und Spinat. Die Zubereitung ist sehr einfach. Kurz unter kaltem Wasser waschen und dann eine halbe bis eine Minute dämpfen oder kochen. Anschließend ganz kurz in Butter mit etwas Salz schwenken. Ein paar Tropfen Zitronensaft runden den Geschmack ab. Ich habe dazu Pellkartoffeln gegessen. Einfach in der Zubereitung. Wer möchte serviert noch etwas Frühlingskräuterquark dazu.

Auch roh mit Nüssen gemischt, geben die Röschen einen delikaten Salat. Ich empfehle allen, die Augen beim Besuch von Wochenmärkten und Hofläden offen zu halten. Dieses Fundstück der Woche bereichert die Küche.

Gut zu wissen…
Ihren Ursprung haben die zarten Gewächse in England. Dort kreuzte man den heimischen Grünkohl mit Rosenkohl. Besonders schön finde ich, dass die violett-grünen Blätter beim kurzen Dämpfen eine leuchtend grüne Farbe bekommen. Sehr appetitlich.


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