SWR1 Pfännle 2020 ganz anders… ein Dankeschön an alle engagierten SdS-Gastronomen


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SWR1 Pfännle 2020 ganz anders… ein Dankeschön an alle engagierten SdS-Gastronomen

Alles anders: SWR1 Pfännle 2020 und „Schmeck den Süden“

Die SWR1 Pfännle verläuft dieses Jahr ganz anders als die letzten 20 Jahre.

Anstatt an vier Sonntagen in vier ausgewählten Städten des Landes zu gastieren, ruft der SWR1 zur Eigeninitiative auf. So locken Rezepte und Rezeptvideos zum Nachkochen in den eigenen vier Wänden. Zudem gab es besondere Erlebnisse zu gewinnen, wie ein digitales Kochevent, eine Weinverkostung und ein Foodstyle-Kurs. Einige SdS- Kollegen wurden interviewt und konnten Werbung im Radio platzieren. Mit dem Printmagazin „SWR1 Pfännle“ konnten sich Verbraucher ein wenig Pfännle Stimmung nach Hause nehmen.

Engagierte Kollegen halten die SdS Fahnen hoch

Die „Schmeck den Süden“-Gastronomen im ganzen Land waren aufgerufen, sich besondere SWR1 Pfännle Gerichte auszudenken, um ihren Gästen etwas Ungewöhnliches zu bieten. Diesem Aufruf kamen viele engagierte Gastronomen nach und beteiligten sich an der größten SWR1 Pfännle Speisekarte. Vielen Dank an diese vorbildlichen Kollegen.

Einer von diesen Kollegen ist Georg Barta aus Rosenfeld-Bickelsberg.  Im Sinne von Regionalität und Saisonalität hat Georg außerdem eine exklusive Veranstaltung in der Natur organisiert. 30 Gäste aus Kultur und Gastronomie Politik und Wirtschaft, Erzeuger und Produzenten waren eingeladen, um gemeinsam zu genießen und miteinander zu reden.

Dieses Event fand im kleinen Kreis am 15.9.2020 im idyllischen Häsel-Garten, inmitten von Streuobstbäumen statt. Im Mittelpunkt standen ausgewählte kulinarische Schätze der Heimat. Jedes Gericht des Menüs bot eine einzigartige Geschichte, die es zu erzählen und zu erschmecken galt.

Begleitet wurde das Acht-Gänge-Menü von korrespondierenden Getränken und einer musikalischen Sonderdarbietung: Der Opernsänger Nils Wanderer aus Maulbronn unterstrich mit seinem Gesang die Wertschätzung seiner Heimat und deren lukullischer Einzigartigkeit.

Diese Aktion war eine Herzensangelegenheit und eine Liebeserklärung der Veranstalter an die Heimat und ein sehr engagierter Einsatz vom Kollegen Georg, der mit dieser Aktion sogar einen weiteren Gastronomen für „Schmeck den Süden“ gewinnen konnte.

Vielen Dank, geschätzter Kollege.

Super saftig: Gänsekeule mit Rotkraut und gefülltem Bratapfel


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Super saftig: Gänsekeule mit Rotkraut und gefülltem Bratapfel

Doppelt gemoppelt…

Der Schmeck den Süden Wirt Georg Barta hat mich zu einer Gänsegarmethode inspiriert, die früher oft angewendet wurde, um  super-saftige Gänsekeulen zu bekommen: Das Doppel-Gar-Prinzip. Dabei werden die Keulen zuerst dicht nebeneinander in einen passenden Topf gestellt. Die Knochen gucken nach oben. Dann wird mit sehr guter Gänsebrühe und etwas Wasser angegossen. Gerade so, dass das Fleisch schön bedeckt ist. In leicht siedender Brühe garen die Keulen 30 Minuten vor. Dies macht sie gleichmäßig zart und gibt der Brühe extra Kraft. Die aromatische Brühe brauchen wir für eine gute Soße, sagt Georg.

Das kräftige Aroma wird dann im Ofen erzeugt, denn darin backen die Keulen schön goldgelb fertig. Was für eine tolle Idee. Natürlich klappt das alles nur, wenn die Gänsekeulen eine entsprechende Qualität haben. Darum beim Einkauf darauf achten, dass das Fleisch aus der Region kommt. Schmeck den Süden halt…

Hirschrücken im Heu mit Topinamburpfännle


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Hirschrücken im Heu mit Topinamburpfännle

Ein echter Hingucker

Ein großer Hingucker und Publikumsmagnet auf der grünen Woche, war Georg Barta mit seinem in Heu gegarten Hirschrücken. Der ausgebildete Koch, Küchenmeister, Metzger und Jäger versetzte das Messepublikum in Erstaunen.

Alle Sinne anregen…

In einer 45 minütigen Kochshow zerlegte Georg den kompletten Hirschrücken wie ein Chirurg, zeigte die versteckten Filets und löste die tiefroten Rückenstränge. Auf Albheu gebettet und im Ofen bei niederer Temperatur gewärmt, strömte ein herrlicher Alb-, Alm- und Wiesenduft durch die Halle. „Mit Speck fängt man Mäuse“ oder eben mit „Hirsch im Heu“.

Hier die Rezeptur:

Hirschrücken im Heu mit Topinamburpfännle


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