Spätzle mit Mangold, gerauchten Speckwürfeln und Allgäuer Bergkäse überbacken




Das geht immer: saftige Spätzle mit reichlich duftendem Käse

Eine deftige Spätzlepfanne ist in Baden-Württemberg immer eine willkommene Leibspeise. Johannes kombiniert heute das Pfännle mit kräftigem Mangold, reifem Käse und rauchigem Speck. Dazu vielleicht ein grüner Salat und der Montag ist gerettet.

Wer Zeit für einen kleinen Spaziergang findet, könnte auch junge Brennesseltriebe dazu mischen. Das schmeckt und bringt reichlich Vitamin C. Also viel Kraft für den Rest der Woche. Und der Spaziergang tut zudem gut.

Spätzle mit Mangold, gerauchten Speckwürfeln und Allgäuer Bergkäse überbacken




Aus der Pfanne: Knusprig pikanter Strudel




Am besten ofenwarm auf den Tisch... unser pikanter Pfannenstrudel

Heute gibt`s noch ein Rezept, das wir in unserer Kochwerkstatt am Mannheimer Maimarkt 2012 zubereitet haben. Wer keinen Mangold möchte, nimmt jungen Spinat. Am besten schmeckt der Strudel mit einer Paprikasoße. Die Paprika werden dazu unter dem Grill 15-20 Minuten geröstet. Dann lässt sich die Schale gut abziehen. Ein Rezept hierfür finden Sie in unserer Rezeptdatenbank. Viel Spass beim Nachkochen!

Rezept Strudel „pikant“ aus der Pfanne

Zutaten für den Strudel

Extra

 

Zubereitung

  1. Die fein gewürfelten Zwiebeln, Paprikawürfel und den Knoblauch in etwas Öl in einer großen Pfanne oder in einem großen Topf anschwitzen.
  2. Den jungen Spinat (oder Babymangold) zugeben und Pfannendeckel aufsetzen. Bei mittlerer Hitze kurz anbraten, bis der Spinat zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas abkühlen lassen und mit den Händen gut ausdrücken. Mit einem großen Messer grob schneiden.
  3. Die vorgekochten und geschälten Kartoffeln grob reiben oder in dünne Scheiben schneiden.
  4. Ziegenfrischkäse mit Joghurt, Eigelbe, Salz, Pfeffer und den Kräutern gründlich vermengen.
  5. Eine mittelgroße Pfanne mit Öl gut auspinseln.
  6. Vier sehr dünne Strudelblätter so in die Pfanne legen, dass die Pfanne ausgekleidet ist und die Strudelenden über den Pfannenrand hängen.
  7. Nun den Strudelboden mit dem Ziegenfrischkäsegemisch ½ cm hoch bestreichen.
  8. Mit Kartoffeln und Spinatgemisch bestreuen.
  9. Wieder eine Lage (diesmal 3 Strudelteige) einlegen und die Enden über den Pfannenrand hängen.
  10. So fortfahren bis alle Einlagen aufgebraucht sind.
  11. Die Strudelenden nun auf den Strudel oben faltig und locker einschlagen.
  12. Die Oberfläche mit etwas Öl oder Wasser besprenkeln und wenig Leinsamen darauf streuen.
  13. Im vorgeheizten Backofen (180°C Ober- und Unterhitze oder 160°C Umluft) 1 Stunde backen.
  14. Vor dem Herausnehmen aus der Pfanne den Strudel 5 Minuten abkühlen lassen.

 

Tipp: Dazu passt Paprika-Tomatensoße (siehe Rezeptdatenbank) und grüner Salat.

 

 

Ein Gemüse mit kräftig, erdigen Geschmack: Mangold




Eine Pfanne voller kräftiger Farben und Aromen…

Mangold ist verwandt mit der Zuckerrübe und der Roten Rübe. Die Verwandtschaft ist deutlich an Ihrem erdigen, rübenartigen Geschmack erkennbar. Optisch erinnert Mangold an Spinat mit kräftigen Blättern. Auch die Stiele sind kräftiger und aromatischer.

Auf den Märkten wird Mangold derzeit zu günstigen Preisen angeboten. Besonders verlockend sind die verschieden farbigen Stengel und Blattadern. Die Farben reichen von neutral weiß, gelb, grün bis rosa, knallrot und lila.

Mein Wochenende-Kochtipp für alle Mangoldliebhaber ist eine klassische Mangold-Kartoffelpfanne. Zuerst blanchiere ich die Stengel und Blätter. Das heißt, ich koche diese ca. 2 Minuten in Salzwasser. Danach kurz in ein Sieb gießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Vorgekochte und geschälte kleine Kartoffeln in einer Pfanne mit reichlich Zwiebelspalten und Knoblauch in Öl anbraten. Mangold nur kurz mitbraten (3-4 Minuten).

Der kräftige Mangoldgeschmack verträgt kräftige Begleiter. Ich habe mich heute für eine sommerliche Variante mit getrockneten Tomatenstreifen entschieden. Die Tomatenstreifen wurden mit abgekochten Fenchelsamen und Zitronenstreifen (Bio-Qualität) eingelegt.

Dazu schmeckt mir ein junger Ziegenfrischkäse (oder Kräuterfrischkäse) und geröstete Walnussstücke. Wer keinen Käse dazu möchte, dem empfehle ich Fisch oder Lamm vom Grill. Auch kleine halbierte und geschmorte Tomaten kann ich mir dazu gut vorstellen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem guten Schuss Nussöl abschmecken. Ein herrliches Sommergericht.

 

 


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