Der Eintopf ist wieder top modern…
Eintopfgerichte sind seit einiger Zeit stark „in“. Und damit es auch voll trendy klingt, werden Eintöpfe nun „One Pot“ genannt. Mit Linsen dann „One Pot Linsen“. Ja, das hab ich so nachlesen dürfen. Ich nenne es trotzdem und gegen den Trend lässig „Linseneintopf“.
Eintöpfe können gut und in größerer Menge vorbereitet werden. Sie schmecken dann aufgewärmt noch besser und herzhafter. Besonders in den windig kühleren Jahreszeiten wärmt so ein Linseneintopf, spendet Kraft und macht lange satt.
Etwas ganz Besonderes…
Das Rezept macht wohl nicht jeder, denn die Zutaten sind schon etwas Besonderes. Lupinenkaffee oder Lupinenkaffeesirup gibt es sogar mit dem Biozeichen Baden-Württemberg und direkt über das Internet zu kaufen. Der schmeckt schön kräftig karamellig mit kaffeeähnlichen Aromen. Dazu habe ich eine Eiscreme zubereitet, die mit heimischem Whisky abgeschmeckt ist. Beides zusammen serviert, ergänzt sich prima. Aus den übrig gebliebenen Eiweißen habe ich kleine Baisertropfen gebacken. Mit denen und noch ein paar zerbröselten Keksbröseln wird aus dem Dessert ein unvergleichliches Erlebnis. Viel Vergnügen beim Nachmachen und guten Appetit.
Hier unsere Rezeptur für „Schwäbisches Whiskeyeis und gebrannte Crème mit Lupinenkaffeesirup“:
Super saftig…
Super saftige Ochsenbäckchen sind eine Delikatesse. Durch das lange Schmoren werden sie zudem weich und geben eine perfekte Soße mit wuchtigem Aroma. Da bleibt reichlich Zeit, um Beilagen zu zaubern. Ich habe mich für kräftiges Rotkraut entschieden, welches zuvor 24 Stunden in gewürztem Rotwein eingelegt wurde. Dadurch wird das Rotkraut sehr aromatisch und passt ausgezeichnet zum Fleisch. Ein paar süße Karotten runden den Geschmack ab.
Wer möchte, serviert dazu Knödel. Schupfnudeln oder Spätzle passen auch sehr gut.