Tipp der Woche: Die perfekte Kruste auf dem Schweinebraten




Die Qualität ist entscheidend

Ein Schweinekrustenbraten muss innen saftig sein. Und er braucht eine gleichmäßig knusprige Kruste, die beim Reinbeißen so richtig kracht. Allem vorausgesetzt, die Fleischqualität ist sehr gut. Dazu gibt es in Baden-Württemberg ein Gütesiegel, das gutes regionales Fleisch auszeichnet.

Das Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg ist ein Gütesiegel für Produkte, die nach besonderen produktspezifischen Anforderungen erzeugt und verarbeitet wurden. Diese gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Weitere Details gibt auf Schmeck den Süden. Baden-Würrtemberg

Der Trick für die perfekte Kruste

Mit diesem Küchentrick aus der Restaurantküche gelingt garantiert eine super knusprige Kruste:

Wer will, kann die Schwarte mit einer Rasierklinge rautenförmig einschneiden. Aber nur ca. 2 mm tief! Ich schneide die Schwarte meistens erst später im zweiten Schritt ein.

Die Schwarte bekommt einen leicht feuchten Anstrich mit Kirschwasser. Nur soviel, dass sie leicht glänzt. Darauf wird normales Speisesalz verteilt, ca. 3 mm hoch und gleichmäßig.

Dann wird der Braten in 2 Stufen gegart. Im ersten Schritt bei 160°C Umluft. Im zweiten Schritt wird die Salzkruste entfernt. Tipp: Erst danach ritze ich meistens die Schwarte mit der Rasierklinge ein. Anschließend mit Öl bestreichen und bei hoher Hitze backen, bis die Kruste super knusprig aufpoppt wie Popcorn.

Das war die Kurzform. Nachfolgend im Rezept gibt es die detaillierte Beschreibung (mit Bildern) für alle Krustenliebhaber. Ich wünsche viel Vergnügen bei diesem Erlebnis.

Schweinbraten mit knuspriger Kruste




Schweinefiletspieße mit süß-sauren Zwiebeln und Dörraprikosen




Schweinefiletspieße mit süß-sauren Zwiebeln und Dörraprikosen




Schweinefleisch süß-sauer…

Schweinefleisch schmeckt in süß-saurer Kombination sehr gut. Wie wäre es mit Aprikosen, Basilikum und roten Zwiebeln? Da es saisonbedingt momentan keine frischen Aprikosen gibt, habe ich getrocknete Aprikosen genommen. Die werden mit roten Zwiebeln in eine Schüssel geschichtet und mit kochendem Wasser begossen. Etwas Essig säuert die Einweichflüssigkeit an. Mein Essigfavorit zum Marinieren sind die heimischen hellen Balsamessige. Die Aprikosen werden dabei schön weich und entfachen ihr Aroma. Und noch etwas Gutes passiert: die Zwiebeln werden milder.

Eine einfache Rezeptur mit wenigen Zutaten, aber viel Geschmack. Wer Innereien liebt, kann statt Schweinefilet auch Leber nehmen. Passt auch sehr gut.

Hier unsere Rezeptur für „Schweinefiletspieße mit süß-sauren Zwiebeln und Dörraprikosen“:


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