Unser Dessert zum Weihnachtsmenü: Helle Schokomousse mit Glühwein-Apfel, Punschspiegel und eingelegten Dörr-Aprikosen




Zur festlichen Einstimmung...

Ein weihnachtlich, süßes Gedicht zum Abschluss

Ein Dessert rundet unser Menü 2016 ab. Zart schmelzende Schokomousse mit sanftem Vanillearoma, auf kräftigem Punschsösslein. Dazu ein beschwipster Apfel und eingelegte Dörraprikosen. Ein Klecks Joghurt bringt Cremigkeit und die Nüsse den reizvollen Crunch. Es sollen wieder möglichst viele Sinne berührt werden. Dann ist jeder richtig vorbereitet für gemütliche und friedliche Stunden in netter Gesellschaft. Und wer Weihnachten diesmal allein verbringen muss, der vergisst vielleicht beim Genuss des Menüs alles um sich herum.

Mise en place

Was hab ich früher die Kollegen von der Patisserie bewundert. Mit Passion und Präzision wurde da ans Werk gegeangen. Oft deutlich ruhiger als in der heißen, hektischen Küche.

Mise en place (heißt hier ‚an den Platzstellen‘, ‚gute Vorbereitung‘) war auch dort das Wichtigste. Die Mousse kann einen Tag vorher zubereitet werden. Nicht früher! Da sind frische Eier drin. Also nochmal hier mein Tipp: „Wirklich frische Eier kaufen! Am Besten aus Baden-Württemberg!

Die Soße, die Äpfel und Dörraprikosen können schon zwei oder drei Tage vorher zubereitet werden. Der Rest ist dann am Weihnachtstag nur noch kreatives Ausleben. Hier könnte doch jeder nach seinen eigenen Vorstellungen den Teller anrichten und dekorieren. Und schon ist`s wieder weniger Arbeit. Nur purer Genuss. Ich wünsche besinnliche, stressfreie Tage und guten Appetit!

Hier die Rezeptur für „Helle Schokomousse mit Glühwein-Apfel, Punschspiegel und eingelegten Dörr-Aprikosen“:

Weiße Schokomousse mit Glühwein-Apfel, Punschspiegel und eingelegten Dörr-Aprikosen




Maronenkonfekt mit Zibärtle




Früher galten Maronen bzw. Esskastanien als „Brot der armen Leute“. Jahrhunderte lang war die stärkereiche Nussfrucht in den Bergregionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung. In Zeiten schlechter Getreideernte dienten diese aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als Getreideersatz. Heute sind Maronen eine Delikatesse für Feinschmecker.

 

Kleine Gaumenfreuden mit vollmundiger Kastaniencreme

Beim Zibärtle handelt es sich um einen Obstbrand von wilden Pflaumen. Der Brand hat ein zartes Marzipanaroma und zählte zu den Raritäten unter den Spirituosen.

Man nimmt an, dass Zibärtle schon seit spätkeltischer Zeit in Südbaden heimisch ist. Nach 1945 fiel das Gewächs immer mehr der Landwirtschaft zum Opfer und wurde zur Rarität. Vermutlich wäre die Zibarte vom Aussterben bedroht gewesen, hätten die edlen Obstbrände nicht zunehmend Liebhaber gefunden; vor allem in den 80er und 90er Jahren gab es einen starken Zibärtle-Boom. Mehr Informationen gibt`s in unserem Spezialitätenarchiv (Zibärtle).

Hier unser süßes Rezept für „Maronenkonfekt mit Zibärtle“:

Christinas Feigentorte mit Schokolade und Haselnüssen




Für Naschkatzen und Feigen- und Schokoladenliebhaber.

Christina Richon hat in ihrer Küche eine süße Spezialität kreiert, die lactose- und glutenfrei ist. Die Köstlichkeit schmeckt aber auch sicher all denen gut, die keine Unverträglichkeiten gegen Laktose (Milchzucker) oder Gluten (Weizeneiweiß) haben.

Viel Spass beim Backen!


DATENSCHUTZ   |   IMPRESSUM   |   KONTAKT