Gebratene Oberländer und saure Kartoffelrädle


Lwe


Gebratene Oberländer und saure Kartoffelrädle

Was Großmutter noch wusste…

Saure Kartoffelrädle sind eine traditionelle, schwäbische Spezialität. Dahinter verbirgt sich eine schlaue Resteverwertung, da früher übrig gebliebener Kartoffelsalat für das Gericht verwendet wurde. Für die Zubereitung habe ich vorgekochte Kartoffeln genommen, welche bereits 2 Tage im Kühlschrank gewartet haben. Mit einer sogenannten „Einbrenne“, die sauer abgeschmeckt wird, entsteht eine neue Köstlichkeit, die perfekt in den Winter passt. Ein echtes Familien Soulfood.

Hier die Rezeptur für „Gebratene Oberländer und saure Kartoffelrädle“:

Zutaten

Für 4 Personen:

Zum Bestreuen: Petersilie oder Schnittlauch

Extra: 4 Paar Oberländer Würste oder andere Bratwürste, Senf


Zubereitung

Die Kartoffeln in Wasser weichkochen, abseihen, schälen und komplett auskühlen lassen.

Für die „Einbrenne“ die Zwiebelwürfel in einem Topf mit Butter anschwitzen, mit Mehl bestäuben und 1 Minute hell anschwitzen. (Tipp: Wer möchte kann diesen Ansatz auch goldbraun rösten. Dann wird der Geschmack intensiver)

Mit Brühe ablöschen und bei mittlerer Hitze mit einem Schneebesen klumpenfrei verrühren.

Lorbeerblätter und Gurkenwürfel zugeben und nach und nach mit dem Essiggurkenwasser verdünnen, bis eine sämige Soße entsteht.

Mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kartoffeln in 0,5 cm Scheiben schneiden, zur Sauce geben und vorsichtig verrühren. Mit einem Klecks Schmand verfeinern.

Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen. Dazu gebratene Oberländer und Senf reichen.

Tipp: Ich nehme vorgekochte Kartoffeln. Diese dürfen gerne ein paar Tage im Kühlschrank liegen.

 


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