10. Oktober 2016
Schwäbischer Filderkrautkuchen
von Eberhard Braun

Kulinarischer Botschafter Filderkraut

Beim Filderkraut handelt es sich um einen feinrippigen Weißkohl, dessen Kopf spitz zuläuft. Daher auch Spitzkohl oder SpitzkrautEr wächst  auf den Fildern, einer fruchtbaren Hochebene südlich von Stuttgart.

Verglichen mit dem gewöhnlichen Rundkohl sind die Köpfe des Spitzkohls lockerer und haben eine viel zartere Blattstruktur. Wegen seines feinen Geschmacks gilt er als Delikatesse.

Weitere Informationen zu Filderkraut gibt es in unserer Rubrik Kochen unter Spezialitäten.  Besonders fein macht sich das heimische Kraut in unserem heutigen Rezept für Krautkuchen. Für alle die den saftigen Kuchen kosten wollen haben wir hier eine feine Backanleitung:

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 20g Hefe
  • Salz
  • 1/8 Liter lauwarme Milch
  • 50g flüssige, lauwarme Butter


  • 500g fein geschnittenes Weißkraut (Filderkraut)
  • 250g Schmand
  • 250g Sahne
  • 6 – 8 EL hochwertiges Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 1 Ei verquirlt
  • 1 große Zwiebel, geschält
  • 300g gerauchter Bauchspeck
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Kümmel nach Geschmack

Zubereitung

Für den Hefeteig aus den Hefeteig-Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen und diesen 30 Minuten gehen lassen. Anschließend ausrollen und in eine passende Form legen, die Ränder ringsum hochziehen.

Für die Krautauflage die Zwiebeln und den Speck würfeln und in einer großen Pfanne mit heißem Rapsöl anschwitzen. Dann  das fein geschnittene Kraut hinzufügen und weiter, unter ständigem Rühren, 2 – 3 Minuten anschwitzen. Anschließend die Pfanne vom Feuer nehmen und die Krautmasse abkühlen lassen. Die kalte Krautmasse in ein geeignetes Gefäß füllen und mit Schmand, Sahne, verquirltem Ei und Mehl gut vermengen. Dabei auch mit Salz, Pfeffer aus der Mühle sowie nach Geschmack mit Kümmel würzen. Die fertige Krautmasse jetzt auf dem vorher ausgerollten Hefeteig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen, bei 180 Grad, ca. 45 – 60 Minuten fertig backen.


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