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Saure Kutteln – herzhaftes Traditionsgericht aus Baden-Württemberg


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Saure Kutteln und Bratkartoffeln

Ein Klassiker

Heute geht es um Innereien. Genau genommen, um Kutteln. Diese sind in Streifen geschnittener Pansen von Rindern oder Schafen. Saure Kutteln galten früher, neben vielen anderen Gerichten mit Innereien, als „Arme-Leute-Essen“.  Heute ist es aber ein Traditionsgericht für Genießer. Und fügt man am Anfang des Kochvorgangs noch heimischen Rotwein hinzu, wird das Gericht noch köstlicher.

Klassischerweise genießt man Saure Kutteln mit Brot oder Bratkartoffeln.

Wir entscheiden uns heute für Bratkartoffeln, daher hier unser Genießergericht „Saure Kutteln mit Bratkartoffeln“:

Zutaten

Für die Sauren Kutteln:

Für die Bratkartoffeln:


Zubereitung

Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem Topf mit 20 g Butter 2 Minuten dünsten.

Tomatenmark zugeben und anrösten.

Mit Rotwein ablöschen und auf ein Drittel einkochen.

Die Kutteln, Rinderbrühe, Wacholder und Lorbeerblatt hinzugeben und mit Deckel ca. 50 Minuten bei kleiner Hitze köcheln. Eventuell nach 40 Minuten etwas Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit 50 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Mehl zugeben. 2-3 Minuten rührend bei kleiner Hitze anschwitzen, bis es eine hellbraune Farbe bekommt. Diese Brenne in den Kuttel-Eintopf rühren und andicken.

Vor dem Servieren mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln in reichlich Wasser weichkochen, abseihen und heiß pellen, dann abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.

Die Kartoffelscheiben in einer Pfanne mit Öl oder Butterschmalz und Salz 10-12 Minuten goldbraun braten. Vor dem Servieren mit geschnittener Petersilie bestreuen.


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